Spielzeit 2022/2023

DAS HOTELZIMMER: Psycho-Kammerspiel nach dem gleichnamigen Spielfilm von Rudi Gaul

Schauspiel: Ivonne Schwarz und Stefan Nászay
Bühne & Regie: Felix J. Mohr


• während der Vorstellung Maskenpflicht (FFP2) 

Bitte beachten Sie die Hinweise für Ihren Besuch!


Saalplan

Saalplan V: Das Hotelzimmer / Spielzeit 2022 / 2023

Saalplan "DAS HOTELZIMMER": Die Reihen 1 und 2 sind ebenerdig; die Reihen 3 - 5 sind stufenweise erhöht.


Eintritt:

17,50 € / ermäßigt 13,50 €


Termine

Uraufführung:
Sa. 01.10.22 • 20 Uhr | ausverkauft
Fr. 04.11.22 • 20 Uhr
Sa. 05.11.22 • 20 Uhr
So. 06.11.22 • 18 Uhr
Sa. 19.11.22 • 20 Uhr
So. 20.11.22 • 18 Uhr


Dauer: ca. 90 Minuten / keine Pause


Teaser


Zwei Menschen, ein Hotelzimmer und eine Kamera. Eine lange zurückliegende Nacht mit unterschiedlichen Erinnerungen. Die Suche nach der Wahrheit.

DAS HOTELZIMMER

Die preisgekrönte Romanautorin Agnes Lehner gibt in ihrem Hotelzimmer dem Dokumentarfilmer Lukas Schmidt ein Interview. Als dieser sie mit der Behauptung über eine angeblich vor zwanzig Jahren gemeinsam verbrachte Nacht mit folgenschwerem Ausgang konfrontiert, entwickelt sich ein gefährliches Machtspiel und Ringen um die eigene Identität. Ein Schlagabtausch mit unerwarteten Wendungen.

Das Stück handelt von einem folgenschweren Interview in einem Hotelzimmer: Der Dokumentarfilmer Lukas Schmidt (gespielt von Stefan Nászay) interviewt die preisgekrönte Autorin Agnes Lehner (Ivonne Schwarz) zu ihrem neuen Roman. Schmidt konfrontiert die Autorin mit der Behauptung über eine angeblich vor zwanzig Jahren gemeinsam verbrachte Nacht mit verhängnisvollem Ausgang. Daraufhin kommt es zu einem Schlagabtausch mit unerwarteten Wendungen.

„Eine Besonderheit in der Inszenierung stellt die ungewöhnliche Bühnensituation dar“, erklärt Felix J. Mohr. „Die Zuschauer_innen können sowohl auf der Tribüne als auch an den Seiten links und rechts von der Bühne Platz nehmen. Dadurch soll eine Arena geschaffen werden, innerhalb derer sich die beiden Schauspieler_innen bewegen und miteinander agieren. Die Zuschauer_innen sind den Schauspieler_innen räumlich extrem nah, wodurch ein besonders intensives Theatererlebnis ermöglicht wird.“

Das Theaterstück basiert auf dem gleichnamigen Spielfilm des Tatort-Regisseurs Rudi Gaul aus dem Jahr 2014. Jetzt wird Das Hotelzimmer als Theaterinszenierung am Kleinen Bühnenboden uraufgeführt. Für den ehemaligen Regieassistenten des Wolfgang Borchert Theaters, Felix J. Mohr, ist es die erste eigene Inszenierung in Münster.

Triggerwarnungen:

Stroboskopeffekte

• Das Theaterstück und die Inszenierung setzen sich mit der Verdrängung von sexueller Gewalt / Vergewaltigung auseinander.

Es gibt Textinhalte und szenische Darstellungen, in denen psychische und körperliche Gewalt gezeigt wird. 

Menschen, die Opfer von sexueller Gewalt sind, erhalten u. a. Hilfe über frauennotruf-muenster.de (Tel.: 0251 34443).


Unterstützen Sie die Inszenierung von Felix J. Mohr mit einer Spende!


Die Presse schreibt:

“Ein Kampf um Deutungshoheit”
Wolfgang A. Müller, Westfälische Nachrichten, 02.10.2022

“Der Kunst des Verschachtels fügt die gelungene, fordernde Inszenierung starke Kontraste hinzu.”
“Das Stück löste ein begeistertes Echo und Diskussionen aus.”

 Szenenfotos

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Plakat 

Plakat DAS HOTELZIMMER - Psycho-Kammerspiel nach dem Spielfilm von Rudi Gaul


Förderer

Koproduktion des Kammertheaters "Der Kleine Bühnenboden".

Dieses Projekt wurde durch großzügige Förderungen von verschiedenster Stelle ermöglicht.

Wir bedanken uns herzlich bei unseren Hauptförderern:
Dem Kulturamt Münster, der Sparkasse Münsterland Ost und der Westdeutsche Lotterie GmbH & Co. OHG (WestLotto).

Ein weiterer großer Dank gilt folgenden Förderern und Unterstützer_innen:
Jörn Tröber von der Tröber Rechtsanwaltskanzlei, Anne Becker und dem Adlershofer Fundus in Berlin sowie den zahlreichen privaten Unterstützer_innen, die für das Projekt über GoFundMe gespendet haben.


Ivonne Schwarz, geboren in Rostock, lernte am ETI - Europäisches Theaterinstitut für Schauspiel e. V., an der Starter ─ Film- und Schauspielschule sowie bei verschiedenen Schauspiel-Coaches.

Ihre Schauspieleignung zur Bühnenreife legte sie an der paritätischen Prüfungskommission Wien ab. Seither ist sie an verschiedenen Berliner Theaterhäusern zu Gast, u. a. an der Staatsoper Unter den Linden, der Wolfsbühne, Zilles Stubentheater und dem Theater im Kino.

Im TV war sie bislang u. a. in den Daily Soaps Gute Zeiten ─ Schlechte Zeiten und Alles oder Nichts zu sehen. Weitere Auftritte folgten in der satirischen TV-Serie des Browser Ballett. 2019/20 spielte sie im Spielfilm Konnie&Rudi (Regie: Martina Schöne-Radunski) mit. Noch im selben Jahr stand sie für den Spielfilm Nahschuss (Regie: Franziska Stünkel) an der Seite von Lars Eidinger und Luise Heyer vor der Kamera.

Sie lebt und arbeitet in Berlin.


Felix J. Mohr wurde 1996 in Buchholz i. d. Nordheide geboren, studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis, Musical-Schauspiel und Theaterwissenschaft in Hildesheim, Málaga und Berlin. Während seines Studiums entstanden erste eigene Theaterstücke und Regiearbeiten, u. a. die Kriminalkomödie Wassermelonen für Napoleon und der Audiowalk Reclaim the Streets.

Seit 2021 wird seine Kriminalkomödie Zur dicken Wachtel oder Wie man Männer mordet in verschiedenen Theaterhäusern in Deutschland und Österreich erfolgreich aufgeführt.

In der Spielzeit 2021/22 war er als Regieassistent mit Spielverpflichtung am Wolfgang Borchert Theater in Münster engagiert. Im Oktober 2022 feiert dort sein Präventions-Krimi Leg einfach auf! zur Aufklärung über den Enkeltrick seine Premiere.

Er lebt und arbeitet in Münster und Berlin.


Stefan Nászay

Schauspieler, Performer, in Wien geboren. Mitglied der Wiener Sängerknaben. Absolvierte Literatur- und Schreibkurse und arbeitete als Radioredakeur. Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Bern. Dei Jahre Ensemblemitglied am Theater Heilbronn. Seit 2006 als freiberuflicher Schauspieler und Performer tätig.

Gastengagements u.a. am Landestheater Tübingen, am Theater Lübeck und Theater Osnabrück sowie in zahlreichen Theaterproduktionen in Stuttgart. In Münster war er unter anderem zu sehen in dem Stück „Elternschau“ und „Der gute Tod“ im Pumpenhaus, in der Freuynde und Gaesdte Produktion “Karlos” sowie in „Winter” „und „Gefahrenzone“ im Kleinen Bühnenboden.

Stefan Nászay ist Gründer des „Kollektiv | Körper | Fest“. Einem Theaterlabel, dass sich zum Ziel gesetzt hat, spartenübergreifende Zusammenarbeit unterschiedlichster Künstler anzuregen und in Eigenproduktionen zu verwirklichen. 2016 „nicht mehr mein liebstes ich“, 2018 „Schließe die Augen, ich bin es nicht, mein Herz ein tiefer Brunnen“, beide Produktionen im Theater im Pumpenhaus.

Im Herbst 2019 folgte der PunkrockTheaterTrip „Es brennt so schön in mir!“ im kleinen Bühnenboden. Im Dezember 2019 erschien im WiedenVerlag das Buch „am rand“ mit Gedichten und Prosastücken. 2021 veröffentlichte Nàszay in der edition zwai den Lyrik- und Prosaband KAFKAS HAKEN.


Eine Co-Produktion des
Kammertheaters Der Kleine Bühnenboden
mit freundlicher Unterstützung des
Kulturamts der Stadt Münster, der Sparkasse Münsterland Ost und der Westdeutsche Lotterie GmbH & Co. OHG (WestLotto).

 

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