Foto: Erich Saar
Schauspiel: Pascal Weber Regie: Tilman Rademacher
• Bitte beachten Sie die Hinweise für Ihren Besuch!
Eintritt:
Vorverkauf: 20 € / 16 € erm.
Abendkasse: 22 € / 18 € erm.
inkl. Gebühren
Ermäßigung erhalten Schülerinnen, Teilnehmerinnen an FSJ und BFD, Student*innen bis zum 30. Lebensjahr, Inhaber*innen der Ehrenamtskarte NRW sowie Personen mit einer Schwerbehinderung ab 70 %.
Der entsprechende Nachweis ist an der Abendkasse vorzulegen.
Premiere
Fr. 24.04.26 • 20 Uhr | ausverkauft
Sa. 09.05.26 • 20 Uhr
So. 10.05.26 • 18 Uhr
Sa. 16.05.26 • 20 Uhr | Tickets
Sa. 13.06.26 • 20 Uhr | Tickets
Sa. 20.06.26 • 20 Uhr | Tickets
Aufführungsrechte: S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main
Dauer: ca. 50 Minuten / keine Pause
Pressebilder (Fotos: Erich Saar)
Striptease als hohe Kunst!
Gleich wird das Publikum in Erstaunen versetzt, so, als sähe es zum ersten Mal eine solche Zeremonie des sich Entblößens, denn gleich tritt sie auf, die Performerin …
Verführung, Show, Eros des Wortes: Erleben Sie eine nie da gewesene, schweißtreibende, intime Nähe von Darsteller und Publikum – mit Pascal Weber in seiner ersten Solorolle.
Der Monolog ist eine hochkomische Studie über Männlichkeitsbilder, den Körper der Frau als Projektionsfläche und sprachliche Grenzzustände.
Ein radikales Stück über Erwartung, Macht, Sprache und die Leere hinter der Show. Ein frühes, verdichtetes Echo auf heutige Diskurse um Genderrollen und neue Identitätsentwürfe jenseits tradierter Macht- und Rollenbilder.
Die Presse schreibt:
Westfälische Nachrichten, 27.04.2026 (Wolfgang A. Müller)
Schwüle Versprechen im Bühnenboden
Publikum feiert Pascal Weber
Publikum feiert Pascal Weber
Schwüle Versprechen im Bühnenboden
Von Wolfgang A. Müller
MÜNSTER. Gleich naht er, Andreas Striptease, der dem Publikum den Atem verschlagen soll. Doch der Star der versprochenen Entkleidungsshow lässt auf sich warten. Das bringt deren Ansager gehörig in Not, sein Publikum auf fiebriger Temperatur zu halten. Was kann er selbst aus den Ärmeln seines schnieken Anzugs zaubern?
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Publikum feiert Pascal Weber
Schwüle Versprechen im Bühnenboden
Von Wolfgang A. Müller
MÜNSTER. Gleich naht er, Andreas Striptease, der dem Publikum den Atem verschlagen soll. Doch der Star der versprochenen Entkleidungsshow lässt auf sich warten. Das bringt deren Ansager gehörig in Not, sein Publikum auf fiebriger Temperatur zu halten. Was kann er selbst aus den Ärmeln seines schnieken Anzugs zaubern?
Schon der Titel von Bodo Kirchhoffs Monolog „Der Ansager einer Stripteasenummer gibt nicht auf“ verkündet, dass dieser Mann auf zusehends verlorenem Posten sich durchkämpfen wird. Im Kleinen Bühnenboden lässt Pascal Weber unter der Regie von Tilman Rademacher seinen Charakter fabelhaft von routinierter, zwielichtiger Vollmundigkeit in zunehmenden Kontrollverlust gleiten. Alles im Dienste einer sorgsam geschürten Erwartung, einen schwülen Versprechen kunstvoll inszenierter Schönheit, die „stets verdeckt“ ist und sich nur für einen kurzen Moment zeigt. Es gehe hier nicht allein um Nacktheit, „das undurchsichtigste aller Kleider“, doziert der Conférencier.
Selbst wie Andrea (oder Andreas) sich mit einer kleinen, hinreißend obszönen Bewegung unter dem Arm zu kratzen wüsste, wie eine Kirsche erotische Aufladung erfahre und Worte das Blut in Wallung brächten, preist er, um sich grinsend ein signalrotes Strumpfband über das weiße Hosenbein zu ziehen. Und wie er weiter spricht, weil er reden muss, plaudert er aus der Beziehung zu seinem launenhaften Show-Act. Sie sind eine Einheit – und doch einander ein Rätsel. Hinter dem Bühnenritual, neben dem Abspielmodus des Gewohnten und der vorgeblich klaren Zeichen lauert eine verschlingende, nach Sprache gierende Leere.
All die Zweifel, die seine Figur umtreiben, aber auch seine facettenreiche Eloquenz und die Körperlichkeit der Rolle spielt Pascal Weber bei seinem schauspielerischen Debüt (!) mit schweißtreibendem Einsatz und sensationeller Präsenz aus. Als seine sonore, bisweilen geradezu rauchige Stimme im Raum ausschwingt, tobt zu Recht riesiger Applaus.
Publikumsstimmen
- "Beeindruckend!"
- "Auch ohne Andrea großartig. Danke."
- "Tolle Aufführung!
- "Pascal ist der größte Rocker!"
- "Striptease heißt Weglassen."
- "Pascal Weber war großartig! Bitte wiederkommen!!!"
- "Na endlich, Pascal!! Du warst wunderbar! "
- "... Und immer noch eine Steigerung... schönes Spiel mit dem Verlust der Souveränität! Die Zeit war im Nu verflogen und die Spannung bis zuletzt hoch! Vielen Dank und weiter so!!!"
Plakat
gefördert durch das Kulturamt der Stadt Münster und LWL Kulturfonds





