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Ein Stück über Sexting für Menschen ab 14 Jahren

Sexting ist die private Verbreitung erotischen Bildmaterials des eigenen Körpers über Multimedia Messaging Services durch Mobiltelefone." (Quelle Wikipedia)

Du bist Jugendliche und erlebst gerade deine erste Beziehung? Oder du hast bereits sexuelle Erfahrungen gesammelt? Ganz gleich, in welchem Alter und mit wie viel Erfahrung, Sexting ist eine Praxis, die heutzutage viele Menschen ausleben möchten.
Vielleicht findest auch du erotische Bilder von dir und deinem Partner prickelnd und möchtest gerne auch über das Smartphone intime Momente erleben.


Der Hintergrund

Die heutigen 14-Jährigen gehören zu den Digital Natives – zur Generation Z, die in der digitalen Welt sozialisiert wurde. Soziale Medien wie WhatsApp, Snapchat und Instagram sind aus ihrem Alltag nicht wegzudenken. Geübter Umgang bedeutet jedoch nicht, dass Jugendlichen sich der Gefahren bewusst sind. Dirty Talk und das oftmals damit einhergehende Versenden von erotischen privaten Bildern ist weder für Jugendliche noch Erwachsene ein neues Phänomen. Zusammengefasst wird es unter dem Begriff Sexting.

Sexting gilt unter Jugendlichen als moderne Beziehungswährung, um Nähe aufzubauen und sich beliebt zu machen. Gleichzeitig erforschen sie so ihre eigene Sexualität. Obwohl das Phänomen im Alltag von rund 65 Prozent der Jugendlichen im Alter von 12-17 angekommen ist, sind sie sich der dramatischen Folgen nicht im Klaren.

Im pubertären Hormonrausch vertrauen sie darauf, dass ihre Fotos mit Respekt behandelt werden. Doch die Realität zeichnet ein anderes Bild.
Sexting - gefolgt von daraus entstehendem Cybermobbing - gerät weltweit immer mehr in den Fokus. Jeder sechste deutsche Schüler wurde bereits einmal Opfer von Cybermobbing durch verbreitete Filme oder Fotos mit unangenehmen Inhalt.

Ein populärer Fall stammt aus Kanada: 2012 begeht die 15-jährige Amanda Todd Suizid, nachdem sie durch ein Bild, auf dem ihre Brüste zu sehen waren, von einem Mann erpresst wird. Das Bild taucht immer wieder in sozialen Netzwerken auf, wird vervielfältigt und Amanda Opfer von Cybermobbing. Sie zieht mehrmals um, erkrankt an Depressionen und nimmt sich schlussendlich das Leben.


Foto: Edda Klepp

Unser Stück

Es gibt allerdings viele Fragen, die sich im Zusammenhang mit Sexting stellen: Ist das etwa unmoralisch? Und selbst wenn nicht, ist es klug? Wie verhältst du dich, wenn dich jemand zu Nacktbildern überreden will? Und was kannst du tun, wenn das Material ungewollt in die falschen Hände gerät? Oft werden Schüler(innen) gemobbt, wenn ihre Sexting-Bilder oder -Videos sich zum Beispiel über soziale Netzwerke oder Messenger verbreitet haben.

Sie trauen sich anschließend nicht mehr in die Schule und erleben tiefe Scham. Aber nicht nur dieses Szenario wird uns in unserem neuen Theaterstück beschäftigen. Auch juristisches Wissen, was überhaupt erlaubt ist, soll vermittelt werden.

Buchung & Kontakt

Für Buchungsanfragen steht Ihnen Regisseur Konrad Haller per Mail zur Verfügung: anfrage@welt-weit-weg.info

www.welt-weit-weg.info

Teaser & Zuschauerstimmen

Zuschauerstimmen

Das Team

In Zusammenarbeit mit Alexander Daum, Sexualpädagoge bei der AWO Münster und unter anderem verantwortlich für das Projekt Liebesleben, enstand dieses Stück über Sexting, das junge Menschen dazu auffordern möchte, über das eigene Verhalten - auch gegenüber Mobbingopfern - zu reflektieren.

Eine Produktion des Kinder- und Jugendtheaters NASEWEIS in Kooperation mit dem Kammertheater „Der Kleine Bühnenboden“. 
Das Theaterprojekt wird gefördert von den Musik- und Theaterfreunden Münster und dem Kulturamt Münster.

Mitwirkende:
Konrad Haller (Regie) E-Mail: anfrage@welt-weit-weg.info
Johanna Kollet und Stefan Nászay (Schauspiel)
Edda Klepp (Dramaturgie)
Hanno Endres (Medien)