norway.today

Drama von Igor Bauersima

Tickets verfügbar Eintritt: Vorverkauf: 15 € / 11 € ermäßigt
(Abendkasse: 17 € / 13 € ermäßigt)
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„Ich hab immer gehofft, dass ich den kurzen Moment von Leben nicht verpasse, wenn er sich mal einstellt.“ 
Maya in norway.today
 
Julie und Maya lernen sich im Internet kennen. Angetrieben vom Wunsch nicht mehr leben zu wollen, verabreden sie sich gemeinsam den letzten Schritt über eine Schlucht hinaus und in den Tod zu gehen. Während Julie das Leben satt hat, erträgt Maya diese Welt, in der alles fake ist, einfach nicht mehr. Doch ihre Begegnung miteinander stellt beide vor eine völlig neue Situation. 
Irgendwo in der Kälte Norwegens, konfrontiert mit der Welt, dem wahren Leben und miteinander machen die beiden jungen Frauen neue Erfahrungen, die sie überraschen und ihre Pläne durcheinanderwerfen. Der geplante letzte Schritt scheint sich zum Ersten in eine neue Richtung zu entwickeln.
 
mit Alice Zikeli & Tatjana Poloczek 
Regie: Eva-Maria Lüers 
Kostüm / Bühnenbild: Ines Kottmann
 
mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Stadt Münster 

 

Die Presse schreibt

10.03.2019: Das grüne Polarlicht bringt die Wende
Drama „norway.today“ im Kleinen Bühnenboden (Westf. Nachrichten)

Im Kleinen Bühnenboden inszenierte Regisseurin Eva-Maria Lüers das Drama „norway.today“ von Igor Bauersima als todernste Groteske mit komödiantischen Sehnsuchts(aus)blicken. [...]

Da verkündet Julie (Alice Zikeli) mit der Pommes-Box in der Hand: „Ich möchte es gemeinsam tun!“ Und fragt: „Möchte jemand mit mir in den Tod gehen?“. Sie faselt irgendwas von „höchstem Akt“ – und der Zuschauer ahnt: Einsame Entscheidungen sind Julies Sache nicht. Eine Strickleiter baumelt von der Decke, auf schneeweißem Boden ist ein oranges Halbmondzelt platziert (Bühne und Kostüme: Ines Kottmann ). Nachdem die Kandidatin Wohl und Wehe der Konsum- und Ego-Welt beklagt hat („Erfolgswahn, Genusssucht, Vermehrungstrieb!“) gerät Maya ( Tatjana Poloczek ) ins Bild: „Das meiste, was abgeht im Leben, ist so schräg.“

In den nachdenklichen, strahlenden, ent- und begeisterten, zweifelnden wie hoffnungsvollen Mienen von Zikeli und Poloczek blieb die Jugend ein Lebensgefühl, das sich noch im gefahrvollsten Abdriften neu zu erfinden versteht. Das grüne Polarlicht bringt die Wende und beschwört eine Liebesszene von größter Intensität, von Julies „Du bist so süß“ bis Mayas „Ich möchte mit dir schlafen“. 

Viel Beifall für eine tolle Leistung!

 

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