Es brennt so schön in mir!

ein PunkrockTheaterTrip von Stefan Nászay mit Chaos & Sandale

Tickets verfügbar Eintritt: Vorverkauf: 15 € / 11 € ermäßigt (Abendkasse: 17 € / 13 € ermäßigt)
- nur 35 Plätze!
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„Es brennt so schön in mir“ erzählt vom Leben eines namenlosen Mannes.
Ein Politiker? Ein Voyeur ? Ein Gärtner? Ein Mörder?

Ein Mann, der aus seinem Alltag immer wieder in Gegenwelten kippt. Träume, Gedankenausflüge und Erinnerungen verschwimmen, treiben ihn in einen Trip, aus dem er nicht mehr aufzuwachen scheint.
Zum kantigen, direkten Punkrocksound von Chaos & Sandale entfaltet sich, inspiriert von Texten Nietzsches, Max Frisch, Pablo Neruda und Stefan Nászay,ein bildreicher, poetischer und wilder Theatertrip.

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Eine Produktion von
kollektiv | körper | fest
Chaos & Sandale
und dem Kammertheater "Der kleine Bühnenboden"

Regie: Toto Hölters
Idee und Konzept: Stefan Nászay
Texte: P. Neruda, M. Frisch, F. Nietzsche, Chaos & Sandale und S. Nászay
Musik: Chaos & Sandale, K. Wecker
Medien: Hanno Endres

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Münster

Wut und Zärtlichkeit Musik und Text: Konstantin Wecker mit freundlicher Genehmigung des Sturm & Klang Musikverlags
Auszüge aus Graf Öderland. Eine Moritat in zwölf Bildern von Max Frisch. Suhrkamp Verlag

Die Presse schreibt

04.11.2019: Wenn ein Berserker plötzlich explodiert
Uraufführung „Es brennt so schön in mir!“ (Westf. Nachrichten)


Wer kennt die Sekunde, in der jemand explodiert? Die Uraufführung des Punkrock-Theatertrips „Es brennt so schön in mir“ mit Stefan Nászay (Idee und Konzept) und dem Rabiatsound von „Chaos & Sandale“ bot im Kleinen Bühnenboden einige Perspektiven radikaler Perspektivlosigkeit von und für jedermann (Regie: Toto Hölters). (...)

„Die Erde bebt“, rief der Anonymus (alias Stefan Nászay), „zur Wut gehört Mut!“, und warf den perplexen Zuschauern gleich ein Angebot hinterher: „Hier ist Ihr Wutraum!“. Da blieb jeder auf seinem Plätzchen sprachlos. „Meine Ketten sind aus Glas“, feuerte der Wutentbrannte weiter, trollte sich ins Häuschen und spielte mit winzigen Gartenzwergen wie mit Schachfiguren. „Was denkst du? Denken, denken, denken“, rumorte es sofort wieder in ihm – da gewitterte es gewaltig von der Gegenseite her, wo Chaos & Sandale-Duo zur krachenden Punk-Breitseite ansetzte. (...)

Nászay spielte mit Radikaleinsatz, schrie, tobte, verstummte, wetterte zwischen funkelnder Discokugel und Topfpflanze, stapfte grimmig durchs Plattitüden-Biotop („Wir brauchen wieder eine Vision“) und resümierte: „Ich lasse nicht los, es brennt so schön in mir“. Im Genuss am Ungehorsam gegen sich selbst verrät da der Jedermann Gott und die Welt – aber zuerst sich selbst. Begeisterung – zu Recht.

Plakat

Es brennt so schön in mir!  ein PunkrockTheaterTrip

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