An allen anderen Tagen nicht

entwickelt im Rahmen des theaterübergreifenden Stadtprojekts 24 STUNDEN MÜNSTER

Tickets verfügbar Eintritt: Vorverkauf: 15 € / 11 € ermäßigt 
(Abendkasse: 17 € / 13 € ermäßigt)

Ein Lebensstück von Carola v. Seckendorff
mit Gabriele Brüning

Der Tod, bzw. das Sterben - wird stetig angesehen als die größte menschliche Niederlage oder auch der größte  anzunehmende Feind, darum ist er weitgehend ein Tabu im Alltag und doch immer präsent, da der Tod nun mal ein fester
Bestandteil des Lebens ist und nicht dessen Scheitern. Im Gegenteil: könnten wir unser Leben mehr genießen, könnten wir auch dem Tod angstfrei begegnen. Hinter der Todesangst verbirgt sich eigentlich eine Lebensangst.

In Münster gibt es zwei Hospize das Johannes Hospiz im Herzen der Stadt und das lebensHAUS im grünen Handorf. Dort wird sterbenden Menschen fern von jeder Apparatemedizin die Möglichkeit geboten ihr Leben, im wahrsten Sinne des
Wortes, auszukosten und zu leben bis zuletzt. Denn auch das Sterben ist ein Lebensabschnitt.

Für „An allen anderen Tagen nicht“ hat Carola v. Seckendorff mit zwei Frauen sprechen dürfen: Helga, 78 im Johannes Hospiz und Bianca, 45, im lebensHAUS.

Das Audiomaterial, die Stimmen dieser Frauen sind die Grundlage dieser Theaterarbeit, eingebunden in einen Theaterrahmen, inspiriert von Becketts „Das letzte Band“ und das überaus lebendige Spiel von Gabriele Brüning.

Bianca „ich sehe das als absolutes Privileg an, genau jetzt diesen Lebensabschnitt, den Tod, so bewusst zu erleben. Diese Möglichkeit haben so wenige Menschen.“

Helga: „Ich genieße wirklich jeden Tag, der mir noch bleibt, wo ich keine Schmerzen hab. Das gehört dazu. Das ist das Leben.“

Im Anschluss an die Vorstellungen besteht die Möglichkeit zum Austausch mit dem
Leiter des Johannes Hospiz Michael Roes und dem Mann von Bianca.

Teaser

 

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